Samstag, 28. Februar 2015

DUDEN Briefe gut und richtig schreiben!





8 MB


Übung ( Sprachniveau A2 -Kapitel 1- Wolfgang möchte bei einer Zeitschrift arbeiten)




 

Sprachniveau  A2
Kapitel  1


Wolfgang möchte bei einer Zeitschrift arbeiten

 Hören Sie einen Teil des Vorstellungsgesprächs und ergänzen Sie die Sätze.






1. Herr Wilhelm hat zuerst ein Studium in  begonnen.

2. Nach einem Jahr ist er nach England umgezogen, denn er wollte dort  .

3. Vorlesungen und Seminare von professionellen Journalisten waren  .

4. Am Ende seines Studiums hat er  geschrieben.

5. Als er noch studierte, schrieb er kleine für  die Zeitung seiner Heimatstadt.

6. Er möchte nicht bei der Zeitung in seiner Heimatstadt arbeiten, denn diese Zeitung ist  .



http://alles-zum-deutschlernen.blogspot.com/2015/02/losung-sprachniveau-a2-kapitel-1.html

Lösung ( Sprachniveau A2 -Kapitel 1- Wolfgang möchte bei einer Zeitschrift arbeiten)




 Sprachniveau  A2
 Kapitel  1


Wolfgang möchte bei einer Zeitschrift arbeiten




1. Herr Wilhelm hat zuerst ein Studium in Mathematik begonnen.

2. Nach einem Jahr ist er nach England umgezogen, denn er wollte dort Journalistik studieren .

3. Vorlesungen und Seminare von professionellen Journalisten waren besonders interessant.

4. Am Ende seines Studiums hat er eine Diplomarbeit geschrieben.

5. Als er noch studierte, schrieb er kleine für Berichte die Zeitung seiner Heimatstadt.

6. Er möchte nicht bei der Zeitung in seiner Heimatstadt arbeiten, denn diese Zeitung ist zu klein.





Das Perfekt - Regeln





Die Bildung des Perfekt (vollendete Gegenwart)

Das Perfekt wird mit 'haben' und 'sein' sowie dem Partizip des Verbs gebildet.

Zeitform starke Verben schwache Verben
Perfekt
ich habe gekauft
du hast gekauft
er hat gekauft
wir haben gekauft
ihr habt gekauft
sie haben gekauft
ich habe gesungen
du hast gesungen
er hat gesungen
wir haben gesungen
ihr habt gesungen
sie haben gesungen

Das Perfekt für die Hilfsverben 'haben' und 'sein'

Zeitform haben (Infinitiv) sein (Infinitiv)
Perfekt
ich habe Glück gehabt
du hast Glück gehabt
er hat Glück gehabt
wir haben Glück gehabt
ihr habt Glück gehabt
sie haben Glück gehabt
ich bin fort gewesen
du bist fort gewesen
er ist fort gewesen
wir sind fort gewesen
ihr seid fort gewesen
sie sind fort gewesen

Die Anwendung der Zeiten

Zeitform Die Anwendung der Zeiten
Perfekt
Das Perfekt beschreibt etwas, was in der Vergangenheit geschah.
Das Perfekt gebraucht man meist beim Sprechen (wörtliche Rede).

Grammatik Zeiten: Perfekt (vollendete Gegenwart)

Wenn man mündlich über etwas erzählt, was bereits passiert ist, dann benutzt du die vollendete Gegenwart (Perfekt). Viele Verben des Perfekt werden mit haben gebildet.

 Beispiele: ich habe gefragt, wir haben geschlafen, ihr habt gesehen

Viele Verben der Fortbewegung (gehen - ich bin gegangen, laufen - ich bin gelaufen, fliegen - wir sind geflogen) werden mit 'sein' gebildet.

Liste mit Verben, die das Perfekt mit 'sein' bilden

aufwachen
aussteigen
einsteigen
einziehen
entstehen
fahren
fallen
fliegen
flüchten
gehen
geschehen
hüpfen
kommen
laufen
passieren
reisen
rennen
schwimmen
sinken
springen
steigen
sterben
stolpern
stürzen
umsteigen
wachsen
zerfallen




DUDEN Das Wörterbuch der Abkürzungen









Montag, 23. Februar 2015

Adjektive

 

Merke: Adjektive beschreiben Dinge und Lebewesen genauer. Adjektive werden kleingeschrieben.

Beispiele: die schöne Blume, der kleine Junge, das große Haus,

Adjektive verändern ihre Endungen, wenn ein Nomen vom Singular in den Plural gesetzt wird.
 
Beispiel: der schnelle Zug - die schnellen Züge

Adjektive können je nach Geschlecht des Nomens eine eigene Endung bilden.

Adjektiv
Adjektiv mit eigener Endung
warm die warm e Bettdecke
holprig ein holprig er Weg
nett der nett en Frau
schön eine schön e Zeit
kalt ein kalt es Bad

Adjektive steigern

Grundstufe Steigerungsstufe Höchststufe
schnell schneller am schnellsten
lieb lieber am liebsten
nett netter am nettesten

Beispiele: Das Bild ist schön. Jenes Bild ist schöner. Dieses Bild ist am schönsten.

  Unregelmäßige Steigerung
  Positiv Komparativ Superlativ
  gut besser am besten
  viel mehr am meisten
  hoch höher am höchsten
  nah näher am nächsten

Adjektive mit ihren Endungen in den 4 Fällen
 
Fall (Kasus)
Adjektiv
Adjektiv mit eigener Endung
 1. Fall - Nominativ das rote Auto Das rote Auto ist defekt.
 2. Fall - Genitiv des roten Autos Der Motor des roten Autos streikt.
 3. Fall - Dativ dem roten Auto Ich habe dem roten Auto gewinkt.
 4. Fall - Akkusativ das rote Auto Er hat das rote Auto gesehen.
 
Wenn Adjektive hinter dem Nomen stehen

Wenn Adjektive hinter dem Nomen stehen, werden sie nicht nicht verändert (dekliniert).
Man unterscheidet:

Das Adjektiv ist Teil des Verbs (prädikative Verwendung)

Wird das Adjektiv als Teil des Verbs verwendet, steht es hinter dem Nomen und wird nicht verändert (dekliniert). Mit den Verben bleiben, sein oder werden verändert sich das Adjektiv nicht.

Sie ist nett. Er ist alt.
Sie bleibt zufrieden. Er bleibt ansprechbar.
Er wird ungemütlich. Man wird müde.

Ein Adjektiv steht eng beim Verb (adverbiale Verwendung des Adjektivs)
Wenn das Adjektiv ein Verb näher bestimmt, wird es nicht verändert (dekliniert). Auch hier steht das Adjektiv hinter dem Nomen.

Der Mann lacht laut.
Die Lehrerin redet leise.
Die Tür knarrt unangenehm.
 
Als oder wie? Mit Adjektiven vergleichen
 
Bei Vergleichen verwendet man als oder wie.
 
Ist etwas gleich, dann benutzt man "wie".
Ist etwas ungleich, dann benutzt man "als".
 
Beispiele:
Jannis ist genauso groß wie ich.
Ich bin größer als du.
  







Samstag, 21. Februar 2015

Mit Erfolg zum Goethe-/ÖSD-Zertifikat B1












Die Pronomen







Pronomen stehen für ein Nomen. Durch Pronomen verhindert man Wiederholungen von Nomen. Pronomen können Nomen auch begleiten.
Timo hat heute Geburtstag. Er hat heute Geburtstag.
Der Bagger hat das Haus abgerissen. Er hat es abgerissen.



Personalpronomen (persönliches Fürwort)
Die Personalpronomen lauten ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie. Personalpronomen kann man auch in verschiedenen Fällen deklinieren. (Beispiel: Ich gebe du das Buch (falsch). Ich gebe dir das Buch (richtig).)

Die Personalpronomen im
Singular
Fall /Kasus 1. Person 2. Person 3. Person
männlich
3. Person
weiblich
3. Person
sächlich
Nominativ
Wer oder was?
ich du er sie es
Genitiv
Wessen?
meiner deiner seiner ihrer seiner
Dativ
Wem?
mir dir ihm ihr ihm
Akkusativ
Wen oder was?
mich dich ihn sie es

Die Personalpronomen im Plural
Fall / Kasus 1. Person 2. Person 3. Person
Nominativ
Wer oder was?
wir ihr sie
Genitiv
Wessen?
unser euer ihrer
Dativ
Wem?
uns euch ihnen
Akkusativ
Wen oder was?
uns euch sie

Beispiele für den Gebrauch von Personalpronomen:
Ich mache dich verantwortlich.
Er möchte euch informieren.
Wir machen uns Gedanken.
Ich möchte deiner Mühe danken.

Das Reflexivpronomen (rückbezügliches Fürwort)
Das Reflexivpronomen weist auf das Subjekt zurück (reflexiv = rückbezüglich). Reflexivpronomen kommen im Dativ und Akkusativ vor. In der 1. und 2. Person und im Genitiv der 3. Person stimmen die reflexiven Formen mit den Formen des Personalpronomens überein.

Reflexivpronomen im Singular:
Fall /Kasus 1. Person 2. Person 3. Person
männlich
3. Person
weiblich
3. Person
sächlich
Genitiv
Wessen?
meiner deiner seiner ihrer seiner
Dativ
Wem?
mir dir sich sich sich
Akkusativ
Wen oder was?
mich dich sich sich sich

Reflexivpronomen im Plural:
Fall / Kasus 1. Person 2. Person 3. Person
Genitiv
Wessen?
unser euer ihrer
Dativ
Wem?
uns euch sich
Akkusativ
Wen oder was?
uns euch sich

Possessivpronomen (besitzanzeigendes Fürwort)

Possessivpronomen im Singular:
1. Person 2. Person 3. Person
männlich
3. Person
weiblich
3. Person
sächlich
Personalpronomen ich du er sie es
Possessivpronomen mein dein sein ihr sein

Possessivpronomen im Plural:
1. Person 2. Person 3. Person
Personalpronomen wir ihr sie
Possessivpronomen unser euer ihr

Beispiele für die Veränderung der Possessivpronomen:
Sie hat ihr Deutschbuch dabei.
Sie hat ihre Katze gefüttert.
Wir suchen unseren Parkplatz.
Wir prüfen unsere Leistung.
Der Baum hat seine Blätter verloren.
Der Baum hat sein Blätterkleid verloren.

Das Relativpronomen (bezügliches Fürwort)

Relativpronomen wie der, die, das, welcher, welche, welches, wer und was stehen am Anfang eines Relativsatzes. Der, die und das sind die häufigsten Relativpronomen. Das Relativpronomen bezieht sich auf ein vorangehendes Nomen.

Deklination der Relativpronomen der, die, das im Singular:
Fall / Kasus männlich weiblich sächlich
Nominativ
Wer oder was?
der Mann, der die Fran, die das Bild, das
Genitiv
Wessen?
der Mann, dessen die Fran, der das Bild, dessen
Dativ
Wem?
der Mann, dem die Fran, der das Bild, dem
Akkusativ
Wen oder was?
der Mann, den die Fran, die das Bild, das

Deklination der Relativpronomen der, die, das im Plural:
Fall / Kasus männlich weiblich sächlich
Nominativ
Wer oder was?
die Männer, die die Frauen, die die Bilder, die
Genitiv
Wessen?
die Männer, deren die Frauen, deren die Bilder, deren
Dativ
Wem?
die Männer, denen die Frauen, denen die Bilder, denen
Akkusativ
Wen oder was?
die Männer, die die Frauen, die die Bilder, die
(Relativpronomen, die Fragen einleiten, nennt man Interrogativpronomen.)

Demonstrativpronomen  (hinweisendes Fürwort)Mit dem Demonstrativpronomen wird ausdrücklich auf etwas hingewiesen.
Beispiele: Wenn ich das noch einmal sehe. Das ist dieselbe, die dich geärgert hat.

Der, die, das... Deklination der Demonstrativpronomen:
Fall / Kasus männlich weiblich sächlich Plural -
alle gleich
Nominativ
Wer oder was?
der die das die
Genitiv
Wessen?
dessen deren dessen deren/derer
Dativ
Wem?
dem der dem denen
Akkusativ
Wen oder was?
den die das die

Dieser, diese... Deklination der Demonstrativpronomen:
Fall / Kasus männlich weiblich sächlich Plural -
alle gleich
Nominativ
Wer oder was?
dieser diese dieses diese
Genitiv
Wessen?
dieses dieser dieses dieser
Dativ
Wem?
diesem dieser diesem diesen
Akkusativ
Wen oder was?
diesen diese dieses diese

Weitere Demonstrativpronomen:
derselbe, dasselbe, dieselbe, der gleiche, das gleiche, die gleiche.

Interrogativpronomen (fragendes Fürwort)

Interrogativpronomen sind wer, was, wen, wem, welcher... .

Beispiele:
Wer hat die Antwort?
Was ist verkehrt?
Wen hast du geärgert?
Wem wurde etwas gestohlen?
Welcher Ausgang ist richtig?
Wessen Geld liegt hier?
Was für eine Meinung hast du?

Deklination der Interrogativpronomen welcher/was für ein:
Fall / Kasus männlich weiblich sächlich Plural
Nominativ
Wer oder was?
welcher
was für ein(er)
welche
was für eine
welches
was für ein
welche
was für welche
Genitiv
Wessen?
welches
was für eines
welcher
was für einer
welches
was für eines
welcher
was für welcher
Dativ
Wem?
welchem
was für einem
welcher
was für einer
welchem
was für einem
welchen
was für welchen
Akkusativ
Wen oder was?
welchen
was für einen
welche
was für eine
welches
was für ein
welche
was für welche

Indefinitpronomen (unbestimmtes Fürwort)

Indefinitpronomen verweisen auf Personen oder Sachen, die nicht genauer bestimmt sind.

Indefinitpronomen sind unter anderem:
alle, allesamt, andere, beide, ein bisschen, ein wenig, ein paar, einer, einige, etliche, ein bisschen, ein wenig, ein paar, etwas, irgendetwas, irgendein, irgendwelche, irgendwas, irgendwer, jeder, jeglicher, jedermann, jemand, irgendjemand, kein, man, manch, mehrere, meinesgleichen, nichts, niemand, sämtlich, viel, welche, wenig, wenige, wer, was, solche...






Donnerstag, 19. Februar 2015