Sonntag, 30. November 2014

Freitag, 28. November 2014

Die Wortposition beim Perfekt




Im Aussagesatz steht beim Perfekt das Hilfsverb in der normalen Verbposition (= Position 2). Das Partizip steht ganz am Ende des Satzes.

Aussagesatz:
Peter ist ins Kino gegangen.
Peter ist gestern ins Kino gegangen.
Peter ist gestern um 8 ins Kino gegangen.
Peter ist gestern um 8 mit seiner Freundin ins Kino gegangen.

Das gilt auch für Fragesätze.

Fragesatz:
Wann ist Peter mit seiner Freundin ins Kino gegangen?
Ist Peter mit seiner Freundin ins Kino gegangen?

Im Nebensatz steht das Hilfsverb ganz am Ende des Satzes.

Nebensatz:
Peter sagt, dass er gestern um 8 mit seiner Freundin ins Kino gegangen ist.
Peter kommt später, weil er noch schnell seine Freundin abgeholt hat.


Montag, 24. November 2014

Liste: Verben, die das Perfekt mit sein bilden





30 wichtige Verben, die das Perfekt mit sein bilden

unregelmäßige Verben

bleiben – ist geblieben: Ich bin gestern zu Hause geblieben.
fahren – ist gefahren: Mein Schwager ist nach Irland gefahren.
fallen – ist gefallen: Alle Äpfel sind vom Baum gefallen.
fliegen – ist geflogen: Mein Großvater ist noch nie geflogen.
gehen – ist gegangen: Meine Freundin ist schon nach Hause gegangen.
kommen – ist gekommen: Meine Eltern sind gestern zu Besuch gekommen.
laufen – ist gelaufen: Ich bin 400 Meter in 50 Sekunden gelaufen.
sein – ist gewesen: Ich bin in Berlin gewesen.
springen – ist gesprungen: Die Katze ist auf den Baum gesprungen.
steigen - ist gestiegen: Die Benzinpreise sind stark gestiegen.
sterben – ist gestorben: Mein Nachbar ist gestorben.
treten – ist getreten: Er ist auf eine Wespe getreten.
wachsen – ist gewachsen: Das Bruttosozialprodukt ist jährlich um 3 Prozent gewachsen.
werden – ist geworden: Mein Schulfreund ist später Schauspieler geworden.
schwimmen – ist/hat geschwommen: Er ist (hat) viel geschwommen.
sitzen – ist/hat gesessen: Die Schüler sind (haben) den ganzen Tag vor dem Computer gesessen.
stehen – ist/hat gestanden: Das Auto ist (hat) vor der Garage gestanden.
 
regelmäßige Verben

aufwachen – ist aufgewacht: Ich bin heute zu spät aufgewacht.
auswandern – ist ausgewandert: Meine Großeltern sind aus Deutschland ausgewandert.
begegnen – ist begegnet: Er ist ihr zum ersten Mal in einem Supermarkt begegnet.
explodieren – ist explodiert: Die Gasleitung ist explodiert.
folgen – ist gefolgt: Der Polizist ist dem Taschendieb gefolgt.
klettern – ist geklettert: Das Kind ist auf einen Baum geklettert.
landen – ist gelandet: Das Flugzeug ist sicher gelandet.
reisen – ist gereist: Früher bin ich sehr gern gereist.
starten - ist gestartet: Das Flugzeug ist planmäßig gestartet.
wandern – ist gewandert: Wir sind stundenlang gewandert.
zurückkehren – ist zurückgekehrt: Mein Freund ist gestern aus dem Urlaub zurückgekehrt.

gemischte Verben

rennen – ist gerannt: Die Kinder sind schnell nach Hause gerannt.
verbrennen – ist verbrannt: Alle Papiere sind im Haus verbrannt.
Eine ausführlichere Liste der Verben, die das Perfekt mit sein bilden, und viele weitere Listen enthält das



Samstag, 22. November 2014

Die Bildung des Perfekts mit haben und sein - transitive und intransitive Verbvarianten -





Manche Verben kann man ohne Akkusativergänzung (intransitiv) oder mit Akkusativergänzung (transitiv) benutzen. Bei transitivem Gebrauch wird das Perfekt mit haben gebildet, bei intransitivem Gebrauch mit sein.

Gleiche Bedeutung

Einige Verben haben bei intransitivem und transitivem Gebrauch die gleiche Bedeutung.
Beispiel: fahren
intransitiv: Ich bin nach Hause gefahren. (Perfekt mit sein)
transitiv: Ich habe das Auto in die Garage gefahren. (Perfekt mit haben)
Bei einigen Verben ist der Nominativ bei transitiver Verwendung „aktiv“ an der Verbhandlung beteiligt, bei der intransitiven Verwendung „passiv“.
Beispiel: schmelzen
intransitiv (=”passiver” Nominativ): Das Eis ist geschmolzen. (Perfekt mit sein)
transitiv (=”aktiver” Nominativ): Die Sonne hat das Eis geschmolzen. (Perfekt mit haben)
Beachte: Die Begriffe „aktiv“ und „passiv“ beziehen sich hier auf die Bedeutung nicht auf die Verbform. Die Verbform ist in beiden Fällen aktiv.

Verschiedene Bedeutung

Manche Verben haben bei intransitivem und transitivem Gebrauch unterschiedliche Bedeutung.
Beispiel: anspringen
intransitiv (Bedeutung: “starten”): Der Motor ist angesprungen. (Perfekt mit sein)
transitiv (Bedeutung: “springen”): Der Hund hat den Mann angesprungen. (Perfekt mit haben)





Donnerstag, 20. November 2014

Duden Korrektor PLUS 7.0







Duden Korrektor PLUS 7.0
Die Rechtschreibpruefung fuer Microsoft Office und Works
Der Duden Korrektor 6.0 wurde in einer Nutzerbefragung als
Software des Jahres in der Kategorie Lernen & Wissen, 10/2009
ausgezeichnet - die neue Version 7.0 ist noch besser.
Denn die Duden-Rechtschreibpruefung korrigiert weit mehr als nur
fehlerhafte Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Alte
oder neue Rechtschreibung? Falsche Verwendung der ss-Schreibung?
Wechsel des sprachlichen Registers? Kein Problem fuer den Duden
Korrektor.
Und mit dem neuen Duden-Thesaurus kann jetzt eine Vielzahl von
Begriffsverwandtschaften direkt ueber die Maustaste angewaehlt
und in den Text uebernommen werden. Mit vier Nachschlagewerken
und einer Vielzahl an Mustervorlagen bietet die PLUS-Version
zudem alles, was man zur Veredelung von Texten braucht.

Die fertigen Texte koennen je nach Bedarf einzeln oder
automatisch hintereinander geprueft und gedruckt werden. Besser
kann man heute wohl kaum noch schreiben.

Die Duden-Rechtschreibpruefung PLUS fuer Microsoft Office und
Works 7.0 unterstuetzt alle Officepakete ab Version 2000 bis
2010 unter Windows von Version 2000 bis Windows 7.

Systemvoraussetzungen
Microsoft Windows* 2000 (ab SP4)/XP/Server 2003 /Server
2008/Vista/Windows 7; Microsoft Office 2000/XP/2003/2007/2010
(32 BIT) oder MS Works 9.0; ca. 800 MB freier
Festplattenspeicher *getestet mit deutscher Version

DOWNLOAD 

Hier klicken!


I n s t a l l a t i o n ::
1) unpack the files
2) burn or mount the image
3) install

Die Bildung des Perfekts mit haben und sein – regionale Varianten






Einige Verben weisen bei der Wahl des Hilfsverbs regionale Varianten auf, die beide als sprachlich korrekt gelten.

Beispiele:
sitzen: Ich bin gesessen. / Ich habe gesessen.
stehen: Ich bin gestanden. / Ich habe gestanden.
laufen: Ich bin gelaufen. / Ich habe gelaufen.
schwimmen: Ich bin geschwommen. / Ich habe geschwommen.

Einige regionale Varianten gelten als rein umgangssprachlich.

Beispiel: anfangen
korrekt: Ich habe angefangen.
regionale Umgangssprache: Ich bin angefangen.

Dienstag, 18. November 2014

Die Bildung des Perfekts mit "haben" oder "sein"




Am häufigsten kommt die Bildung des Perfekts mit haben vor. Die Perfektbildung mit sein bildet die Ausnahme. Viele Verben, die das Perfekt mit sein bilden, gehören zu bestimmten Bedeutungsklassen wie z. B. „Bewegungsverben“ oder „Positionsverben“.

Beispiele:
„Bewegungsverben“: fahren, fallen, fliegen, gehen, kommen, laufen, rennen, …
„Positionsverben“: sitzen, stehen, bleiben, …
Allerdings ist es oft nicht einfach die Verben den Bedeutungsklassen zuzuordnen. Deshalb sollte die Perfektbildung mit sein zusammen mit dem Verb gelernt werden.
Beachte: Aus der Bildung des Perfekts für ein Stammverb kann man nicht unbedingt auf die Perfektbildung bei Verben mit Präfix schließen.

Beispiel 1:
schlafen: Ich habe gut geschlafen. (Perfekt mit haben)
einschlafen: Ich bin eingeschlafen. (Perfekt mit sein)

Beispiel 2:
gehen: Ich bin nach Hause gegangen. (Perfekt mit sein)
begehen: Er hat sein 25-jähriges Firmenjubiläum begangen. (Perfekt mit haben

Montag, 17. November 2014

Die Konjugation: Perfekt (Übersicht)






Das Perfekt bildet man mit dem Präsens der Hilfsverben haben oder sein und dem Partizip II (Partizip Perfekt). 

Beispiel: fahren – Perfekt mit sein
Präsens: Ich fahre nach Hause.
Perfekt: Ich bin nach Hause gefahren.
Beispiel: fragen – Perfekt mit haben
Präsens: Ich frage den Lehrer.
Perfekt: Ich habe den Lehrer gefragt.
Regelmäßige, unregelmäßige und gemischte Verben können das Perfekt mit den Hilfsverben haben oder sein bilden.

Regelmäßige Verben
Das Hilfsverb ist haben oder sein. Das Hilfsverb sein kommt bei regelmäßigen Verben aber nur sehr selten vor.
Beispiel: fragen – regelmäßig/Perfekt mit haben
ich habe gefragt
du hast gefragt
er hat gefragt
wir haben gefragt
ihr habt gefragt
sie haben gefragt
Beispiel: reisen – regelmäßig/Perfekt mit sein
ich bin gereist
du bist gereist
er ist gereist
wir sind gereist
ihr seid gereist
sie sind gereist

Unregelmäßige Verben
Das Hilfsverb ist haben oder sein. Das Hilfsverb sein kommt bei unregelmäßigen Verben häufiger vor als bei regelmäßigen Verben.
Beispiel: schreiben – unregelmäßig/Perfekt mit haben
ich habe geschrieben
du hast geschrieben
er hat geschrieben
wir haben geschrieben
ihr habt geschrieben
sie haben geschrieben
Beispiel: fahren – unregelmäßig/Perfekt mitsein
ich bin gefahren
du bist gefahren
er ist gefahren
wir sind gefahren
ihr seid gefahren
sie sind gefahren

Gemischte Verben
Das Hilfsverb ist haben oder sein.
Beispiel: bringen – gemischt/Perfekt mit haben
ich habe gebracht
du hast gebracht
er hat gebracht
wir haben gebracht
ihr habt gebracht
sie haben gebracht
Beispiel: rennen – gemischt/Perfekt mit sein
ich bin gerannt
du bist gerannt
er ist gerannt
wir sind gerannt
ihr seid gerannt
sie sind gerannt

Mittwoch, 12. November 2014

Fit fürs Goethe-Zertifikat C2, mit Audio-CD Großes Deutsches Sprachdiplom. Deutsch als Fremdsprache








Grammatikübung: Präteritum

Lösung:


01. Borussia Dortmund griff früh an und ließ den Münchnern kaum Platz für den Spielaufbau.
02. In der 14. Minute lenkte Nationaltorhüter Manuel Neuer einen Schuss von Robert Lewandowski über die Querlatte.
03. Für den Dortmunder Torhüter Weidenfeller gab es in der 26. Minute bei einem Kopfball von Mandzukic erstmals Arbeit.
04. Danach wurden die Bayern selbstbewusster und die Borussen gerieten immer öfter unter Druck.
05. In der 30. Minute zog Arjen Robben auf der rechten Seite davon, aber Weidenfeller blockte den Heber des Niederländers mit dem Oberkörper ab.
06. Vor der Pause vergab Lewandowski noch eine gute Gelegenheit für die Gelben.
07. In der 43. Minute blieb Weidenfeller nochmals gegen Robben Sieger, indem er einen Schuss mit dem Gesicht abwehrte.
08. Nach der Halbzeitpause gelang es den Dortmunder zunächst wieder besser, die Angriffe der Bayern zu kontrollieren.
09. Doch dann nahm Robben auf links einen Pass von Ribery auf und spielte an Weidenfeller vorbei in die Mitte.
10. Mandzukic konnte den Ball mühelos ins Tor schieben.
11. Doch wenig später verursachte Dante mit einem Foul im Strafraum gegen Reus einen Elfmeter für die Borussia, den Gündogan mit einem Flachschuss ins rechte untere Eck verwandelte.
12. In der letzten Minute erzielte Robben aber dann doch noch den nicht unverdienten Siegtreffer für die Bayern.

Dienstag, 11. November 2014


Grammatikübung: Präteritum


Ergänzen Sie die Präteritumformen.

Präteritumformen : 
blieb, vergab, gerieten, verursachte, wurden, griff, konnte, ließ, gab, zog, abwehrte, gelang, verwandelte, erzielte, lenkte, blockte, nahm, spielte

01. Borussia Dortmund ___________ früh an und ___________ den Münchnern kaum Platz für den Spielaufbau.
02. In der 14. Minute ___________ Nationaltorhüter Manuel Neuer einen Schuss von Robert Lewandowski über die Querlatte.
03. Für den Dortmunder Torhüter Weidenfeller ___________ es in der 26. Minute bei einem Kopfball von Mandzukic erstmals Arbeit.
04. Danach ___________ die Bayern selbstbewusster und die Borussen ___________ immer öfter unter Druck.
05. In der 30. Minute ___________ Arjen Robben auf der rechten Seite davon, aber Weidenfeller ___________ den Heber des Niederländers mit dem Oberkörper ab.
06. Vor der Pause ___________ Lewandowski noch eine gute Gelegenheit für die Gelben.
07. In der 43. Minute ___________ Weidenfeller nochmals gegen Robben Sieger, indem er einen Schuss mit dem Gesicht ___________.
08. Nach der Halbzeitpause ___________ es den Dortmunder zunächst wieder besser, die Angriffe der Bayern zu kontrollieren.
09. Doch dann ___________ Robben auf links einen Pass von Ribery auf und ___________ an Weidenfeller vorbei in die Mitte.
10. Mandzukic ___________ den Ball mühelos ins Tor schieben.
11. Doch wenig später ___________ Dante mit einem Foul im Strafraum gegen Reus einen Elfmeter für die Borussia, den Gündogan mit einem Flachschuss ins rechte untere Eck ___________.
12. In der letzten Minute ___________ Robben aber dann doch noch den nicht unverdienten Siegtreffer für die Bayern.

Sonntag, 9. November 2014

German Vocabulary for Beginners - Listen & Learn to Speak


German Vocabulary for Beginners - Listen & Learn to Speak

Author: Dorota Guzik
Publisher: DIM Nauka
Date: 2012
Length: 4 hrs and 52 mins
Pages: 78
Format: PDF + MP3
Size: 50.46 Mb




Zum Herunterladen:



Hier klicken!







Donnerstag, 6. November 2014


Der Gebrauch des Präteritums und des Perfekts

In ihrer Grundbedeutung beschreiben das Präteritum und das Perfekt eine Aktion, die sich in der Vergangenheit ereignet hat.
Beispiel:
Präteritum: Er kam gestern spät nach Hause.
Perfekt: Er ist gestern spät nach Hause gekommen.

Hinweise zum Gebrauch
In der heutigen Umgangssprache wird normalerweise nicht zwischen Perfekt und Präteritum unterschieden. Das Perfekt kommt sehr häufig in der gesprochenen Sprache vor, wenn man über alltägliche Dinge spricht. In der gesprochenen Sprache klingen viele Präteritumformen fremd bzw. überformell.
Beispiel:
Alltagssituation: Ich habe meine Zimmer aufgeräumt und danach die Fenster geputzt. (typisch=Perfekt)
Das Präteritum findet man dagegen oft in Zeitungsberichten über das aktuelle Geschehen.
Beispiel:
Zeitungsbericht: Der Bundeskanzler eröffnete die Messe. Er begrüßte die Besucher und Aussteller und wünschte allen viel Erfolg. (typisch=Präteritum)
Bei den Verben sein und haben und den Modalverben wird in allen Situationen oft das Präteritum benutzt.
Beispiele:
sein: Ich war gestern im Kino. (typisch=Präteritum)
haben: Ich hatte keine Zeit, die Hausaufgaben zu machen. (typisch=Präteritum )
können (Modalverb): Ich konnte nicht kommen, weil ich Besuch hatte. (typisch=Präteritum)
Beachte: Es handelt sich hier um eine Beobachtung typischer Sprechgewohnheiten, nicht um eine grammatische Regel.

Obligatorisches Perfekt
Das Perfekt ist nur obligatorisch, wenn man in der Gegenwart über eine Aktion spricht, die kurz vorher beendet wurde und deren Bedeutung bis zur Gegenwart reicht:
Beispiel: Ich sehe, dass du schlecht geschlafen hast. (nicht: „schliefst“)

Obligatorisches Präteritum
Es gibt einige Verben mit Präposition oder Infinitiv-Ergänzung mit zu, die man nicht im Perfekt benutzt. Zum Beispiel stammen aus, pflegen zu, drohen zu, scheinen zu, u.a.
Beispiele:
stammen aus: Mein Vater stammte aus der Türkei.
pflegen zu: Mein Großvater pflegte nach dem Essen einen kurzen Mittagsschlaf zu machen.
drohen zu: Die Wassermassen drohten die ganze Stadt zu überfluten.
scheinen zu: Es schien ihm in Deutschland zu gefallen

Mittwoch, 5. November 2014

Die Konjugation: Präteritum – Stammendung -d, -t, -m, -n



Wie beim Präsens muss bei bestimmten Endungen des Verbstamms die “e-Erweiterung” eingefügt werden. Diese Endungen sind:–d, –t, -m, -n.

Beispiel: warten
ich wartete
du wartetest
er wartete
wir warteten
ihr wartetet
sie warteten

Beispiel: reden
ich redete
du redetest
er redete
wir redeten
ihr redetet
sie redeten

Beispiel: atmen
ich atmete
du atmetest
er atmete
wir atmeten
ihr atmetet
sie atmeten

öffnen

ich öffnete
du öffnetest
er öffnete
wir öffneten
ihr öffnetet
sie öffneten

Unregelmäßige Verben habe nur in der 2. Person Singular und Plural eine “e-Erweiterung”. Die “e-Erweiterung” in der 2. Person Singular klingt sehr veraltet. Meist wird diese heute ohne “e-Erweiterung” benutzt:

Beispiel: raten
ich riet
du riet(e)st
er riet
wir rieten
ihr rietet
sie rieten

Beispiel: einladen
ich lud ein
du lud(e)st ein
er lud ein
wir luden ein
ihr ludet ein
sie luden ein

Samstag, 1. November 2014

Die Konjugation: Präteritum (Übersicht)

 

Regelmäßige Verben

Die regelmäßigen Verben bilden das Präteritum mit dem Präsensstamm, der Endung –te und der Personenendung. Wenn dabei zwei Vokale zusammenkommen, fällt ein Vokal weg.
Präteritum regelmäßige Verben: Präsensstamm + -te + Personenendung
Beispiel: fragen (Präsensstamm: frag)
ich fragte (frag – te – Ø)
du fragtest (frag – te – st)
er fragte (frag – te – Ø)
wir fragten (frag – te – n)
ihr fragtet (frag – te – t)
sie fragten (frag – te – n)
Beachte: In der dritten Person Singular hat das Präteritum im Gegensatz zum Präsens keine Endung.

Unregelmäßige Verben

Die unregelmäßigen Verben bilden durch die Veränderung des Stammvokals einen Präteritumstamm.
Beispiel: fahren
Präsens Stammvokal (a): fahr
Präteritum Stammvokal (u): fuhr
Beim Präteritum der unregelmäßigen Verben bekommen die 1. und 3. Person Singular keine Personenendung. Die Personenendungen in der 2. Person Singular und im Plural entsprechen den Personenendungen im Präsens.
Präteritum unregelmäßige Verben: Präteritumstamm + Personenendung
Beispiel: fahren (Präteritumstamm: fuhr)
ich fuhr (fuhr – Ø)
du fuhrst (fuhr – st)
er fuhr (fuhr – Ø)
wir fuhren (fuhr – en)
ihr fuhrt (fuhr – t) sie fuhren (fuhr – en)

Gemischte Verben

Gemischte Verben bilden wie die unregelmäßigen Verben einen eigenen Präteritumstamm.
Beispiel: bringen
Präsens Stammvokal (i): bring
Präteritum Stammvokal (a): brach
Sie haben aber die Endungen der regelmäßigen Verben.
Präteritum gemischte Verben: Präteritumstamm + -te + Personenendung
Präteritum: bringen (Präteritumstamm brach)
ich brachte (brach – te – Ø)
du brachtest (brach – te – st)
er brachte (brach – te – Ø)
wir brachten (brach – te – n)
ihr brachtet (brach – te – t)
sie brachten (brach – te – n)